Klassenerhalt trotz erneuter Niederlage

In der heimischen Zittelstatt Halle wurde am Samstag der Wettkampf der Bezirksliga Süd ausgerichtet. Am dritten Wettkampftag für die Uracher Turner, musste der Sieg an die Gäste des TSV Wernau II abgeben werden. Dennoch konnten vier Gerätepunkte ergattert werden und der vorzeitige Klassenerhalt war gesichert.

Mit einem Spitzenergebnis von 50,15 Punkten wurde das erste Gerät, Boden, gewonnen. Hier überzeugten Tim Rupprecht (11,6), Tim Sachsenmaier (11,95), Manuel Gaßner (13,0) und Andreas Haubensak, der starke 13,6 Punkte erturnt hatte.

Mit 1,4 Punkten Vorsprung wurde ans Pauschenpferd gewechselt, an dem sich das Blatt schlagartig wendete. Andreas Haubensak (8,9), Aaron Göbel (9,45), Philipp Pöthig (9,7) und Tim Rupprecht (10,65) waren der jungen Mannschaft aus Wernau deutlich unterlegen und mussten nun einen Rückstand von 4,45 Punkten aufholen.

Tim Sachsenmaier, Tim Rupprecht (je 10,3), Philipp Pöthig (10,35) und Andreas Haubensak (10,8) versuchten an den Ringen alles zu geben, doch auch hier zogen die Uracher wegen 0,75 Punkten den Kürzeren.

Nach einer aufwendigen Umbaupause wurden die drei letzten Geräte eingeturnt und danach der Wettkampf am Sprung fortgeführt. Hier glänzten Philipp Pöthig mit einem Überschlag mit Schraube (10,4), Tim Sachsenmaier (10,8) und Andreas Haubensak (11,0) mit einem sogenannten Tsukahara, sowie Tim Rupprecht (11,55), der seinen Überschlag mit Vorwärtssalto sauber in den Stand geturnt hatte.

Am Barren wollten die Uracher den Rückstand von nur 2 Punkten erneut verkleinern, doch auch hier zeigten sich die Wernauer mit etwas schwereren Übungen unbeeindruckt. Lukas Rau (10,3), Aaron Göbel (10,45), Andreas Haubensak (10,85) und Philipp Pöthig (11,05) verloren auch dieses Gerät.

Das letzte Gerät Reck verdeutlichte die Niederlage. Trotz sauberer Übungen von Philipp Pöthig (8,6), Tim Rupprecht (9,4), Tim Sachsenmaier (9,55) und Andreas Haubensak (10,35), landeten 4,15 Punkte mehr auf dem Konto des TSV Wernau II.

Auch wenn der Wettkampf am Ende sehr deutlich ausgefallen ist, war er für beide Mannschaften sowie die rund 70 Zuschauer ein voller Erfolg.